EINE STARKE GRUPPE. VIELE ERFAHRENE EXPERTEN. GEMEINSAM BRINGEN WIR IMMOBILIEN UND INVESTMENTS ZUSAMMEN.

Immobilien

Wir finden, entwickeln, steuern Immobilien und Investments mit zukunftsgerichtetem Blick im Sinne unserer Kunden.

Investment

Wir entwickeln maßgeschneiderte Investmentlösungen. Institutionellen Investoren bieten wir das komplette Wissen rund um Strukturierung, Produktentwicklung, Immobilienmanagement und Marktentwicklung.

Management

Wir sind Immobilienmanager und Fondsadministratoren aus Leidenschaft. Wir kennen die Anforderungen der Kunden, der Immobilie, des Gesetzgebers und des Marktes.
Wir nehmen die Herausforderungen der Zukunft an. Das frühzeitige Erkennen von Marktveränderungen, die Umsetzung von regulatorischen Anforderungen und zukunftsgerichtetes digitales Management sind Teil unserer Unternehmensphilosophie.

In der HIH-Gruppe arbeiten 882 Immobilien-Experten an elf Standorten, die engagiert, zuverlässig und motiviert Immobilien und Investments über den gesamten Lebenszyklus managen. Unsere Kunden profitieren von dem ganzheitlichem Leistungsangebot, den kurzen Entscheidungswegen und der engen Zusammenarbeit der Fachbereiche.
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Die HIH-Gruppe



Warburg-HIH Invest Real Estate kauft Büro- und Laborkomplex „H-LAB“ in Potsdam von PROJECT Immobilien


Warburg-HIH Invest Real Estate kauft Büro- und Laborkomplex „H-LAB“ in Potsdam von PROJECT Immobilien

  • Erfolgreiche Transaktion des Büro- und Laborkomplexes „H-LAB“
  • Am Mühlenberg 9, 14476 Potsdam-Golm
  • Käufer: Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH
  • Verkäufer: PROJECT Immobilien Gewerbe AG

Potsdam, 23. Juni 2021 – Die PROJECT Immobilien Gewerbe AG hat den Büro- und Laborkomplex „H-LAB“ Am Mühlenberg 9 in Potsdam an die Warburg-HIH Real Estate (Warburg-HIH Invest) veräußert. Das Neubauprojekt im Potsdam Science Park mit einer Gesamtmietfläche von ca. 4.600 m² befindet sich bereits im Bau und ist voraussichtlich im vierten Quartal 2021 fertiggestellt. Die Warburg-HIH Invest hat das Investment im Rahmen eines Club Deals für zwei Investoren getätigt. Die rechtliche Beratung übernahm seitens PROJECT Immobilien DLA Piper. Käuferseitig erfolgte die rechtliche und steuerliche Due Diligence von Ashurst LLP aus Frankfurt am Main und die technische und ESG Due Diligence von ES EnviroSustain aus Berlin.

Hans-Joachim Lehmann, Geschäftsführer der Warburg-HIH Invest, sagt: „Uns ist es gelungen, mit einem Off-Market-Deal einen repräsentativen Neubau zu erwerben. Der bonitätsstarke Hauptmieter garantiert einen langfristig gesicherten Cashflow und attraktive Ausschüttungsrenditen. Die Immobilie verfügt zudem über eine moderne technische Ausstattung und flexible Grundrisse, welche eine gute Drittverwendungsfähigkeit des Objekts sichern.

„Bildung und Wissenschaft sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Standorte, an denen hierfür Voraussetzungen geschaffen werden, sind für uns als Projektentwickler sehr spannend und werden bei Investoren stark nachgefragt“, erklärt Alexander Klein, Vorstand Vertrieb bei der PROJECT Immobilien Gewerbe AG. „Dass wir die Universität Potsdam als Hauptmieter gewinnen konnten, bestätigt unseren Fokus auf zukunftsorientierte Lagen und sehr gute Gebäudekonzepte.“/

Der Standort im Potsdam Science Park ermöglicht eine ideale Vernetzung mit Unternehmen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Zukunftsbranchen. Als wichtiger Wissenschaftsstandort in Brandenburg ist der Potsdam Science Park gut an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr angebunden.

Die PROJECT Immobilien Gruppe mit Hauptsitz in Nürnberg realisiert seit 25 Jahren erfolgreich Wohn- und Gewerbeimmobilien, mittlerweile in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Rhein-Main, Rheinland und Wien. Innerhalb der Gruppe betreut die PROJECT Immobilien Gewerbe AG deutschlandweit den Bereich der Gewerbeimmobilien.



Warburg-HIH Invest erwirbt vier KiTas für den Spezialfonds „Warburg-HIH Zukunft Invest“


Warburg-HIH Invest erwirbt vier KiTas für den Spezialfonds „Warburg-HIH Zukunft Invest“

  • Vier Kindertagesstätten mit insgesamt 23 Gruppen
  • Die Immobilien befinden sich in Bremen, Duisburg und Moers
  • Langfristige Mietverträge mit den Betreibern Step Kids Education und Zaubersterne
  • Verkäufer ist AUDERE EQUITY
  • Fertigstellungen sind in diesem Jahr und Mitte 2022 avisiert

Hamburg, 21. Juni 2021 – Die Warburg-HIH Invest Real Estate (Warburg-HIH Invest) hat von AUDERE EQUITY ein Portfolio von insgesamt vier Kindertagesstätten erworben. Bei den zweigeschossigen Immobilien handelt es sich um zwei Neubauprojektentwicklungen in Bremen; im Stadtteil Hemelingen mit sechs Gruppen auf 1.440 Quadratmetern und im Stadtteil Huchting mit acht Gruppen auf knapp 1.130 Quadratmetern Gesamtmietfläche. Die zwei kernsanierten Bestandsobjekte in Nordrhein-Westfalen liegen in Duisburg (fünf Gruppen auf etwa 850 Quadratmetern Mietfläche) und in Moers (vier Gruppen auf 715 Quadratmetern Mietfläche). Die Objekte werden in den offenen Spezial-AIF „Warburg-HIH Zukunft Invest“ eingebracht. Die vier KiTas werden von ihren Betreibern langfristig angemietet – die drei KiTas in Bremen und Moers von Step Kids Education und die Einrichtung in Duisburg vom Betreiber Zaubersterne. Die Kindertagesstätten liegen jeweils in etablierten Wohngebieten und zeichnen sich alle durch große Grundstücke mit kindgerecht gestalteten Freiflächen aus. Die Fertigstellung von drei Objekten erfolgt noch in diesem Jahr, die KiTa im Bremer Stadtteil Huchting wird im zweiten Quartal des Jahres 2022 fertig sein. Die Transaktion erfolgte als Asset Deal. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Jens Nagelsmeier, Head of Transaction Management Retail bei der Warburg-HIH Invest, sagt: „Es ist uns gelungen, das Portfolio unseres Fonds mit vier qualitativ sehr guten Objekten zu erweitern. Die Betreiber sind erfahrene und professionelle Unternehmen mit anerkannt guten pädagogischen Konzepten. Für unsere Fondsanleger sind wir weiterhin auf der Suche nach passenden Objekten.“

Horst Lieder, Geschäftsführender Gesellschafter von AUDERE EQUITY, sagt: „Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die bedarfsgerechte Bereitstellung von Betreuungsplätzen essenziell. Wir sind überzeugt, dass sich KiTas effizient und nutzerorientiert entwickeln lassen. So kann einerseits der Bedarf von Trägern und Familien schnell und qualitativ gedeckt werden. Gleichzeitig zeigen wir, dass Investitionen in diese ESG-konforme Assetklasse für anspruchsvolle Investoren profitabel und nachhaltig sein können.“

Bremen ist die elftgrößte Stadt Deutschlands mit einem hohen Betreuungsbedarf für Kinder. Aufgrund des starken Nachfrageüberhangs und einer städtisch geregelten Bedarfsplanung ergeben sich günstige Rahmenbedingungen für KiTa-Betreiber. Der Stadtteil Hemelingen, in dem sich eine der Bremer KiTas befindet, bietet aufgrund seiner guten infrastrukturellen Ausstattung eine hohe Wohn- und Lebensqualität. Neben einer guten Verkehrsanbindung und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten sind hier viele private und öffentliche Dienstleistungen, Schulen und kulturelle Angebote zu finden. Der Stadtteil Huchting ist eine Wohnstadt direkt an der Grenze zu Niedersachsen. Es liegen zahlreiche Naherholungsgebiete in der Nähe des Stadtviertels, entsprechend ist es bei jungen Familien beliebt.

Auch in Nordrhein-Westfalen liegt die Betreuungsquote für Krippen- und KiTa-Kinder deutlich unter dem aktuellen Betreuungsbedarf. Das Land bietet gute Förder- und Rahmenbedingungen für KiTa-Entwicklungen. Die Stadt Moers liegt am unteren Niederrhein in einem Randbezirk von Düsseldorf. Die KiTa entsteht im Ortsteil Moers-Mitte mit etwa 15.000 Einwohnern. Im Standortumfeld sind zahlreiche Schulen und viele Wohnhäuser zu finden. Das Duisburger Projekt liegt im Stadtteil Neumühl an der nördlichen Grenze der Stadt. In unmittelbarer Nähe des Projekts befinden sich Grund- und weiterführende Schulen.

Die rechtliche und steuerliche Due Diligence wurde von der Anwaltskanzlei Heuking Kühn Luer Wojtek aus Hamburg durchgeführt. Die technische und ESG-Due Diligence verantwortete C.P.H. PROJEKT- UND BAUMANAGEMENT (CPH) aus Hamburg.

„Es ist uns gelungen, das Portfolio unseres Fonds mit vier qualitativ sehr guten Objekten zu erweitern. Die Betreiber sind erfahrene und professionelle Unternehmen mit anerkannt guten pädagogischen Konzepten. Für unsere Fondsanleger sind wir weiterhin auf der Suche nach passenden Objekten.“

Jens Nagelsmeier, Head of Transaction Management Retail Warburg-HIH Invest

„Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die bedarfsgerechte Bereitstellung von Betreuungsplätzen essenziell. Wir sind überzeugt, dass sich KiTas effizient und nutzerorientiert entwickeln lassen. So kann einerseits der Bedarf von Trägern und Familien schnell und qualitativ gedeckt werden. Gleichzeitig zeigen wir, dass Investitionen in diese ESG-konforme Assetklasse für anspruchsvolle Investoren profitabel und nachhaltig sein können.“

Horst Lieder, Geschäftsführender Gesellschafter AUDERE EQUITY



Europäische Immobilienmärkte: Core-Objekte und Deutschland kommen vergleichsweise gut durch die Corona-Krise (inkl. Video der Online-Konferenz)


Europäische Immobilienmärkte: Core-Objekte und Deutschland kommen vergleichsweise gut durch die Corona-Krise

  • Kein historischer Einbruch auf den Immobilienmärkten durch die Pandemie
  • Europäisches Büromarkt-Rating: Berlin belegt den ersten Platz, München und Frankfurt unter den Top-10
  • Wohnungsmärkte in USA und Polen laut Trei Real Estate attraktiver als der deutsche Wohninvestmentmarkt
  • Wohnen in den Niederlanden zunehmend interessant für internationale Investoren

Berlin, den 17. Juni 2021 – Welche Länder und Segmente sind nach der Corona-Pandemie für Immobilieninvestoren interessant? Darüber diskutierten heute im Rahmen einer Online-Pressekonferenz Prof. Dr. Felix Schindler, Head of Research der Warburg-HIH Invest, Karsten Jungk, Geschäftsführer und Partner bei Wüest Partner, Pepijn Morshuis, CEO der Trei Real Estate, und Björn Kombächer, Head of Investor Relations, Engel & Völkers Asset Management.

Video-Aufzeichnung der Online-Pressekonferenz

Insgesamt hat die Pandemie auf dem europäischen Immobilienmarkt zu keinem historischen Einbruch, sondern vielmehr zu einer ausgeprägteren Differenzierung geführt. Das Transaktionsvolumen (Wohnen und Gewerbe) auf den europäischen Immobilienmärkten befindet sich nach Berechnungen der Warburg-HIH Invest trotz der Corona-Pandemie weiterhin auf einem im historischen Vergleich hohen Niveau. Insbesondere die osteuropäischen Staaten (-14,1 Prozent) und skandinavischen Länder (-13,2 Prozent) verzeichneten 2020 nur geringe Rückgänge des Transaktionsvolumens gegenüber 2019. Deutlich stärker traf es dagegen die Immobilienmärkte in Frankreich (-35,8 Prozent), Italien (-31,9 Prozent) und vor allem in Spanien (-52,2 Prozent).

In den beiden bedeutendsten Immobilienmärkten Europas, Deutschland und Großbritannien, waren die Rückgänge mit -22,8 Prozent und -17,4 Prozent vergleichsweise moderat. Über alle Länder hinweg waren im Hotelsegment die Einbrüche am stärksten, während Wohnen und Logistik insgesamt weiterhin stark nachgefragt waren. Ebenso stiegen die Leerstandsraten nur moderat an. Lediglich in den osteuropäischen Märkten sowie London (City) stieg die Leerstandsquote im Vergleich von Q1 2020 zu Q1 2021 von 7,2 Prozent auf 11,8 Prozent stark an. Das trifft ebenso auf Paris mit einem Anstieg von 2,0 Prozent auf 4,5 Prozent zu, wobei das absolute Niveau weiterhin sehr gering ist. Als sehr stabil erweisen sich neben den deutschen Standorten auch Wien und Amsterdam sowie die skandinavischen Märkte.

Anhaltender Kapitalstrom in die Immobilienmärkte

Prof. Dr. Felix Schindler, Head of Research der Warburg-HIH Invest, gibt einen Ausblick zur weiteren Entwicklung: „Der Anlagedruck bei den Investoren und damit die Nachfrage an den Immobilienmärkten bleibt aufgrund fehlender Anlagealternativen nach wie vor hoch, wobei mit einer stärkeren Differenzierung bei den Mikro- und Makrolagen, Nutzungsarten sowie Objektqualitäten zu rechnen ist. Ebenso erwarten wir aufgrund der gestiegenen Risikoaversion der Investoren und eines von erhöhten Unsicherheiten geprägten Umfelds eine zunehmende Nachfrage nach Core-Produkten. Insgesamt dürften Immobilienanlagen im anhaltenden Niedrigzinsumfeld in den Portfolien der Investoren einen noch größeren Stellenwert einnehmen. Daran wird auch ein Anstieg der Inflationsraten nichts ändern.

Mit Blick auf die Renditen von Immobilieninvestitionen ist sowieso entscheidender, wie die geldpolitischen Akteure auf eine erhöhte Inflation reagieren. Die EZB hat sich hierzu bisher noch nicht klar positioniert. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir eine Periode bekommen mit weiterhin niedrigen Zinsen bei gleichzeitig höherer Inflation als in der letzten Dekade. Daher glaube ich, dass der Kapitalstrom in die Immobilienmärkte weiterhin anhalten wird. Die Anleihemärkte bieten weiterhin keine echten Alternativen. Selbst wenn die Zinsen etwas steigen sollten, dürfte sich dies zwar auf der Finanzierungsseite bemerkbar machen, aber zu keinen signifikanten Anpassungen in der Assetallokation der Investoren führen.“

Drei deutsche Städte in den Top-10, Berlin belegt den ersten Platz

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch ein Rating von Wüest Partner, in dem 30 europäische Bürostandorte untersucht wurden. Anhand verschiedener Einflussfaktoren wurde analysiert, welche Städte verhältnismäßig gut durch die Corona-Krise gekommen sind und gegebenenfalls sogar vom beschleunigten Strukturwandel profitieren dürften. Karsten Jungk, Geschäftsführer und Partner bei Wüest Partner, sagt: "Investoren adjustieren ihren Investmentfokus aufgrund der Folgen der Coronapandemie für den Immobilienmarkt. Das Rating identifiziert die europäischen Metropolen, in denen sich die Erfolgsaussichten für Immobilieninvestitionen verbessert haben." Die Analyse berücksichtigt 16 Kennziffern, darunter unter anderem die Anzahl und den Anteil der Beschäftigten in Zukunftsbranchen, die Arbeitslosenquote, die Entwicklung des Büroflächenumsatzes und -leerstandes sowie die Spitzenmiete.

"Mit Berlin, München und Frankfurt rangieren gleich drei deutsche Metropolen in den Top-10 des Gesamtrankings, wobei die Bundes- und die bayerische Landeshauptstadt die vorderen beiden Ränge belegen", so Jungk. Es folgen Stockholm, Oslo, Amsterdam, Helsinki, Rotterdam, Zürich, Frankfurt und London.

Laut Wüest Partner-Ranking ist Berlin die derzeit attraktivste Stadt für Investitionen in den Büroimmobilienmarkt. „Die Spreemetropole zeichnet sich durch vergleichsweise niedrige Leerstandsraten und eine gute Absorption der neu auf den Markt gelangenden Flächen aus. Darüber hinaus ist hier der Anteil zukunftsträchtiger Branchen am Arbeitsmarkt stark überdurchschnittlich und der Büroflächenmarkt bietet aufgrund seiner schieren Größe relativ viele Optionen für den Investment-Einstieg“, so Jungk weiter.

Das zweitplatzierte München punktet durch eine gute Absorption der Fläche sowie eine gesunden Leerstandsquote und geringe Arbeitslosenquote. Stockholm, Oslo und Amsterdam bieten Investoren attraktive Renditen von 3,3 Prozent, beziehungsweise 3,2 Prozent. Stockholm weist einen großen Anteil an Zukunftsbranchen auf, auch Oslo und Amsterdam verfügen über einen hohen Anteil von über 20 Prozent bei zukunftsträchtigen Branchen. Das auf Platz neun positionierte Frankfurt am Main kann mit 19,2 Prozent ebenfalls einen hohen Anteil an zukunftsträchtigen Branchen aufweisen.

Wohnungsmärkte in USA und Polen als attraktive Alternative

Die Trei Real Estate ist ein international tätiges Unternehmen, das Wohnimmobilien in Deutschland, Polen und den USA entwickelt. Pepijn Morshuis, CEO der Trei Real Estate, sagt: „Im internationalen Vergleich gibt es verschiedene Wohnungsmärkte, die attraktiver sind als der deutsche Wohninvestmentmarkt. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die Renditen. Beispielsweise sind die Spitzenrenditen von Wohnimmobilien mit 5,25 Prozent in Polen und 5,5 Prozent in den USA mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland, wo sie aktuell 2,5 Prozent betragen.“

Allerdings ist in Polen ein freier Wohnungsmarkt erst im Entstehen. Morshuis führt aus: „Daher klaffen aktuell Angebot und Nachfrage besonders auseinander. Das Angebot ist noch klein und wird von der Nachfrage weit überstiegen. Viele Investoren betreten derzeit den Markt mit dem Kalkül, früh im Zyklus zu investieren und noch zu moderaten Preisen zu kaufen. Ein weiterer wichtiger Unterschied zu Deutschland: In Polen wird der Neubau von der Politik unterstützt. Dies ist in Deutschland leider nicht immer der Fall.“

Blickt man auf die andere Seite des großen Teiches, bietet der US-amerikanische Wohnungsmarkt hohe Renditen. Er birgt aber auch andere Herausforderungen. Trei-Chef Morshuis dazu: „Die Mietvertragslaufzeiten sind sehr kurz, in der Regel beträgt die Festlaufzeit zwölf Monate. Die häufigen Mietwechsel machen Wohnimmobilien sehr management-intensiv. Chancen ergeben sich aus dem Bevölkerungswachstum und der Tatsache, dass der Mietmarkt weitgehend unreguliert ist.“

Zunehmender Wohnungsmangel in den Niederlanden

Für Engel & Völkers Asset Management ist insbesondere der niederländische Wohnimmobilienmarkt interessant. “Die niederländische Wirtschaft ist bislang robust durch die Corona-Pandemie gekommen. Im Bereich Wohnimmobilien sehen wir hauptsächlich drei Treiber für eine nachhaltig positive Entwicklung: die Knappheit insbesondere von bezahlbarem Wohnraum, das Bevölkerungswachstum und die stabile Mietpreisentwicklung”, so Björn Kombächer, Head of Investor Relations bei Engel & Völkers Asset Management.

Bereits heute fehlen in den Niederlanden 300.000 Wohneinheiten – eine Herausforderung, die sich zukünftig weiter verschärfen wird, denn die Niederlande werden um etwa eine Mio. Einwohner bis zum Jahr 2035 wachsen. Insbesondere junge Menschen sind bereits heute auf der Suche nach passendem Wohnraum; dies betrifft rund 268.000 Haushalte. Anders als in Deutschland wird in den Niederlanden nur ein geringer Teil der Mietangebote gänzlich unreguliert angeboten. Man unterscheidet bei Neubauten zwischen Sozialwohnungen, die von Menschen mit geringem Einkommen bezogen werden können, dem kontrollierten Wohnungsmarkt, ebenfalls für Menschen mit geringem Einkommen sowie Studenten und dem freien Markt, über den Wohnungen im mittleren Preissegment oder im freien Sektor angeboten werden. Alle Mieten sind an die Inflation angepasst; im mittleren Preissegment sowie im freien Sektor ist darüber hinaus eine Steigerung möglich, was ein Investment für Investoren attraktiv macht. Engel & Völkers Asset Management strebt eine Mischung aus allen Bereichen an.

„Der Anlagedruck bei den Investoren und damit die Nachfrage an den Immobilienmärkten bleibt aufgrund fehlender Anlagealternativen nach wie vor hoch, wobei mit einer stärkeren Differenzierung bei den Mikro- und Makrolagen, Nutzungsarten sowie Objektqualitäten zu rechnen ist. Ebenso erwarten wir aufgrund der gestiegenen Risikoaversion der Investoren und eines von erhöhten Unsicherheiten geprägten Umfelds eine zunehmende Nachfrage nach Core-Produkten. Insgesamt dürften Immobilienanlagen im anhaltenden Niedrigzinsumfeld in den Portfolien der Investoren einen noch größeren Stellenwert einnehmen. Daran wird auch ein Anstieg der Inflationsraten nichts ändern. Mit Blick auf die Renditen von Immobilieninvestitionen ist sowieso entscheidender, wie die geldpolitischen Akteure auf eine erhöhte Inflation reagieren. Die EZB hat sich hierzu bisher noch nicht klar positioniert. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir eine Periode bekommen mit weiterhin niedrigen Zinsen bei gleichzeitig höherer Inflation als in der letzten Dekade. Daher glaube ich, dass der Kapitalstrom in die Immobilienmärkte weiterhin anhalten wird. Die Anleihemärkte bieten weiterhin keine echten Alternativen. Selbst wenn die Zinsen etwas steigen sollten, dürfte sich dies zwar auf der Finanzierungsseite bemerkbar machen, aber zu keinen signifikanten Anpassungen in der Assetallokation der Investoren führen.“

Prof. Dr. Felix Schindler, Head of Research,
Warburg-HIH Invest

„Investoren adjustieren ihren Investmentfokus aufgrund der Folgen der Coronapandemie für den Immobilienmarkt. Das Rating identifiziert die europäischen Metropolen, in denen sich die Erfolgsaussichten für Immobilieninvestitionen verbessert haben.“ „Mit Berlin, München und Frankfurt rangieren gleich drei deutsche Metropolen in den Top-10 des Gesamtrankings, wobei die Bundes- und die bayerische Landeshauptstadt die vorderen beiden Ränge belegen." „Die Spreemetropole zeichnet sich durch vergleichsweise niedrige Leerstandsraten und eine gute Absorption der neu auf den Markt gelangenden Flächen aus. Darüber hinaus ist hier der Anteil zukunftsträchtiger Branchen am Arbeitsmarkt stark überdurchschnittlich und der Büroflächenmarkt bietet aufgrund seiner schieren Größe relativ viele Optionen für den Investment-Einstieg."

Karsten Jungk, Geschäftsführer und Partner,
Wüest Partner

„Im internationalen Vergleich gibt es verschiedene Wohnungsmärkte, die attraktiver sind als der deutsche Wohninvestmentmarkt. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die Renditen. Beispielsweise sind die Spitzenrenditen von Wohnimmobilien mit 5,25 Prozent in Polen und 5,5 Prozent in den USA mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland, wo sie aktuell 2,5 Prozent betragen.“ „Daher klaffen aktuell Angebot und Nachfrage besonders auseinander. Das Angebot ist noch klein und wird von der Nachfrage weit überstiegen. Viele Investoren betreten derzeit den Markt mit dem Kalkül, früh im Zyklus zu investieren und noch zu moderaten Preisen zu kaufen. Ein weiterer wichtiger Unterschied zu Deutschland: In Polen wird der Neubau von der Politik unterstützt. Dies ist in Deutschland leider nicht immer der Fall." "Die Mietvertragslaufzeiten sind sehr kurz, in der Regel beträgt die Festlaufzeit zwölf Monate. Die häufigen Mietwechsel machen Wohnimmobilien sehr management-intensiv. Chancen ergeben sich aus dem Bevölkerungswachstum und der Tatsache, dass der Mietmarkt weitgehend unreguliert ist."

Pepijn Morshuis, CEO,
Trei Real Estate

"Die niederländische Wirtschaft ist bislang robust durch die Corona-Pandemie gekommen. Im Bereich Wohnimmobilien sehen wir hauptsächlich drei Treiber für eine nachhaltig positive Entwicklung: die Knappheit insbesondere von bezahlbarem Wohnraum, das Bevölkerungswachstum und die stabile Mietpreisentwicklung."

Björn Kombächer, Head of Investor Relations,
Engel & Völkers Asset Management